Die Kohleurne ist eine ökologische Neuheit

Die neuartige Urne wird aus Buchenholzkohle hergestellt, die aus bewirtschafteten Wäldern stammt. Bei der Gewinnung von Holzkohle wird das Buchenholz unter Sauerstoffausschluss erhitzt. Dabei entweichen die flüssigen Bestandteile des Holzes und es entsteht Holzkohle. Nur bei der Verbrennung der Holzkohle wird das CO2 freigesetzt. Bringt man diese jedoch wie bei der Kohleurne wieder unter die Erde, so schließt sich der Kreislauf.

 

Chemie wird nicht zugesetzt, denn die Holzkohle wird für die Stabilität mit einem pflanzlichen und nachwachsenden Bindemittel vermengt. Zudem ist Holzkohle ein Kohlenstoffspeicher, der unter der Erde die Fruchtbarkeit der Böden steigern kann. Die Nährstoffe im Erdreich können sich in der feinporigen Oberfläche der Holzkohle sammeln, ein Ausspülen ins Grundwasser wird verhindert.

Die Kohleurne ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Während der Ruhezeit der Urne löst das ins Erdreich sickernde Wasser sowie lebende Organismen das pflanzliche Bindemittel der Kohleurne auf. Dadurch wird die Kohleurne mit der Zeit in ihre Grundbestandteile zersetzt und die Humanasche mit der Natur vereint.

Da sich die Urne vollständig im Erdreich zersetzt, müssen auch nach der Ruhezeit keine Reste der Urne ausgegraben und umgebettet werden.

Ab sofort kann diese Urne für Beisetzungen auf dem Rheinhöhen-Ruhewald in Dachsenhausen / Braubach genutzt werden.