Über uns

Unsere Philosophie

Das Tor zwischen den Welten im Sonnenlicht

Die Art, wie man die Verstorbenen zur letzten Ruhe geleitet, soll noch einmal die Liebe und Achtung widerspiegeln, die man ihnen bereits im Leben entgegengebracht hat. Für Angehörige ist dies meist auch der Zeitpunkt, an dem der endgültige Verlust des Verstorbenen eindringlich realisiert wird.

Mit dem Rhein-Taunus-Krematorium stehen wir daher für einen angemessenen und würdevollen Übergang in eine andere Welt. Ganz so, wie es die Skulptur „Tor zwischen den Welten“ am Eingang des Friedhofs symbolisiert. Sie steht dort zum Gedenken an alle Verstorbenen.

 

Den Hinterbliebenen, die in einer schweren Zeit zu uns kommen, möchten wir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir helfen, diesen traurigen Teil des Lebens zu bewältigen. Menschen, die sich von uns beraten lassen, unterstützen wir darin, die anstehenden Entscheidungen zu treffen. Gleich, ob es sich um einen akuten Sterbefall oder um eine Vorsorge handelt.

Für Bestatter sind wir jederzeit der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Feuerbestattung in Deutschland geht. Wir unterstützen Bestattungsunternehmen durch eine professionelle, transparente und partnerschaftlich vorausschauende Arbeit.

Mit dem Rhein-Taunus-Krematorium betreiben wir eine der modernsten Feuerbestattungsanlagen Europas. Wir führen das Krematorium als offenes Haus und gewähren gerne Einblicke. Dabei wahren wir aber immer die Interessen der Verstorbenen und Angehörigen.

Ein Erinnerungsstück glänzt im Sonnenlicht
Der richtige Weg

Gütesiegel

Die Arbeit in einem Krematorium lässt viele inhaltliche und ethische Fragestellungen entstehen. Eine davon ist die Frage, was mit dem Zahngold der Verstorbenen geschehen soll. Bleibt es in der Urne oder wird es der Asche entnommen? Manche Krematorien entnehmen das Gold, um es unterschiedlichen Zwecken zuzuführen.

Bei einer Einäscherung im Rhein-Taunus Krematorium steht fest: Das Gold verbleibt in der Asche und somit in der versiegelten Urne, die später beigesetzt wird. Wir haben uns dafür klaren zertifizierten Regeln unterworfen. Daher sind wir mit dem RAL Gütezeichen für Feuerbestattungsanlagen ausgezeichnet. Davon zeugt auch die Selbstverpflichtung, die uns bereits im Jahr 2012 von der Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen bestätigt wurde.

RAL Gütezeichen Feuerbestattungsanlagen
Würde den Verstorbenen – Hilfe den Hinterbliebenen

Familienunternehmen

UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal

Die Idee für ein Krematorium hatte Ende der 90er Jahre der Bürgermeister der damaligen Verbandsgemeinde Braubach, Hans-Dieter Ilgner. Er fragte sich, wie man den Standort, den die Bundeswehr aufgegeben hatte, anderweitig verwenden könnte. Wie kann man ein Grundstück so groß wie etwa 50 Fußballfelder, mitten im Wald gelegen und das nächste Dorf rund drei Kilometer entfernt, einer sinnvollen Nutzung zuführen?

Letztendlich kam Hans-Dieter Ilgner mit dem Unternehmer Toni Klein zusammen. Ihn überzeugte er von der Idee, dort ein privat geführtes Krematorium zu errichten. Als Partner gewann Toni Klein noch den Bauunternehmer Karl-Heinz Könsgen und die Brüder Mann.

Im Jahr 1999 konzipierten, finanzierten und bauten Toni Klein, Karl-Heinz Könsgen und die Brüder Mann – die später ausstiegen – das neue Krematorium.

Dann, im Mai 2001, konnte das Rhein-Taunus-Krematorium als eine der ersten privatwirtschaftlichen Feuerbestattungsanlagen Deutschlands in Betrieb gehen. Dies war zu einer Zeit, in der Angehörige teilweise mehrere Wochen auf die Rückführung einer Urne warten mussten. Von Anfang an war das Rhein-Taunus-Krematorium jedoch so konzipiert, dass Bestatter, die Angehörigen und Hinterbliebenen im Fokus des Handelns stehen. So führte man auch zum Start die noch heute bestehende Garantie ein, dass im Normalfall die Urne innerhalb von drei Tagen den Angehörigen für die Beisetzung übergeben werden kann.

Im April 2004 folgte ein tiefer Einschnitt. Mit nur 49 Jahren verstarb der Mitinitiator des Krematoriums Toni Klein. Seine Geschäftsanteile werden heute von der Witwe und dem Sohn gehalten.

Auch in den kommenden Jahren wurde das Unternehmen als Familienbetrieb weitergeführt. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und die Konzentration auf die Bedürfnisse von Bestattern, Angehörigen und Hinterbliebenen bestimmten weiterhin die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Rhein-Taunus-Krematorium selbst entwickelte sich zunehmend mit seinen umgebenden Friedhöfen zu einem Zentrum für Trauer und Abschiednahme.

Über die Tochtergesellschaft Deutsche Friedhofsgesellschaft werden heute nicht nur preiswerte und pietätvolle Bestattungen auf mehreren Friedhöfen in Deutschland angeboten. Neue Angebote im Internet kamen hinzu, beispielweise die umfangreichste provisionsfreie Bestattersuche in Deutschland und mit dem Grabrechner ermöglichen wir Privatpersonen den Vergleich von Friedhofsgebühren.

Seit der Gründung unseres Hauses im Jahr 2001 haben wir viele individuelle Schicksale von Menschen kennen gelernt, die uns auch viel über Menschlichkeit, Respekt, Würde und Pietät in unserem Beruf gelehrt haben. Mit einem solchen Erfahrungsschatz wollen wir weiterhin den Menschen in Trauer ein einfühlsames Umfeld bieten, indem wir in den Tagen des Schmerzes und der Befangenheit eine Stütze und auch umfassender Ansprechpartner sind.