Über uns

Unsere Philosophie

Das Tor zwischen den Welten im Sonnenlicht

Die Art, wie man die Verstorbenen zur letzten Ruhe geleitet, soll noch einmal die Liebe und Achtung widerspiegeln, die man ihnen bereits im Leben entgegengebracht hat. Für Angehörige ist dies meist auch der Zeitpunkt, an dem der endgültige Verlust des Verstorbenen eindringlich realisiert wird.

Mit dem Rhein-Taunus-Krematorium stehen wir daher für einen angemessenen und würdevollen Übergang in eine andere Welt. Ganz so, wie es die Skulptur „Tor zwischen den Welten“ am Eingang des Friedhofs symbolisiert. Sie steht dort zum Gedenken an alle Verstorbenen.

 

Den Hinterbliebenen, die in einer schweren Zeit zu uns kommen, möchten wir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir helfen, diesen traurigen Teil des Lebens zu bewältigen. Menschen, die sich von uns beraten lassen, unterstützen wir darin, die anstehenden Entscheidungen zu treffen. Gleich, ob es sich um einen akuten Sterbefall oder um eine Vorsorge handelt.

Für Bestatter sind wir jederzeit der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Feuerbestattung in Deutschland geht. Wir unterstützen Bestattungsunternehmen durch eine professionelle, transparente und partnerschaftlich vorausschauende Arbeit.

Mit dem Rhein-Taunus-Krematorium betreiben wir eine der modernsten Feuerbestattungsanlagen Europas. Wir führen das Krematorium als offenes Haus und gewähren gerne Einblicke. Dabei wahren wir aber immer die Interessen der Verstorbenen und Angehörigen.

Ein Erinnerungsstück glänzt im Sonnenlicht
Das können wir für Sie tun

Leistungen

Beratung

Gleich neben der Trauerhalle am Rasenfriedhof finden Sie die Friedhofsverwaltung und unser Beratungsbüro. Ob Sie die Möglichkeiten für eine Beisetzung vor Ort kennen lernen wollen, sich über die Feuerbestattung informieren möchten oder eine Frage zu den umgebenden Friedhöfen haben: Hier sind wir gerne für Sie da.

Wir beraten Sie und nehmen uns Zeit für Sie, damit Sie in diesen ja sehr persönlichen Angelegenheiten zu einer Ihnen entsprechenden Lösung kommen können. Wir empfehlen Ihnen für ein Beratungsgespräch sich immer vorab telefonisch einen Wunschtermin zu sichern.

Unsere Bürozeiten sind montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Telefonisch erreichen Sie uns unter Telefon 06776 958640.

Friedhofsverwaltung DachsenhausenEmpfang der Trauergäste und Beratung
Abschiednahme am Sarg im Krematorium

Bei einer Einäscherung im Rhein-Taunus-Krematorium können Trauernde im Krematorium bei der Übergabe des Sarges mit dabei sein. So können sie die Einäscherung in das Ritual des Abschiednehmens einbeziehen.

Wir ermöglichen Ihnen auch, diese Abschiednahme mit Übergabe des Sarges zur Feuerbestattung und anschließender Urnenbeisetzung an einem einzigen Tag durchzuführen. In der Zeit zwischen der Feuerbestattung und der Beisetzung können Sie in einem der Restaurants in der Nähe zusammenkommen oder Sie erkunden die schöne Naturlandschaft rund um das Krematorium.

Alle Abschiedsfeiern können Sie – entsprechend der jeweiligen Glaubensvorstellungen oder Weltanschauungen der Trauernden – ganz individuell gestalten.

Termingebundene Kremierung

Bestattern, die im Rhein-Taunus-Krematorium die Feuerbestattung durchführen lassen, bieten wir einen besonderen Service bei der Kremierung. Sie haben die Möglichkeit, Familien im Vorhinein den Termin zu nennen, an dem die Einäscherung stattfinden wird.

Angehörige erhalten so einen weiteren wichtigen Anlass, des Verstorbenen zu gedenken und sich den Verlust zu vergegenwärtigen. Zu der genauen Zeit, zu der der Körper übergeben wird, können die Hinterbliebenen dann innehalten, eine Kerze anzünden oder in der Familie zusammenkommen. Damit kann Hinterbliebenen der Einbezug der Einäscherung in die Trauer helfen, den Tod besser zu begreifen und zu verstehen.

Wenn Sie als Angehörige diesen Service in Anspruch nehmen wollen, dann vereinbaren Sie bitte eine termingebundene Kremierung über Ihren Bestatter. Ihr Bestatter wird Ihnen dann für eine termingebundene Kremierung einen Zeitraum zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr, jeweils von Montag bis Samstag, benennen.

Trauerfeier mit Urne

Das beherrschende Element unserer Trauerhalle ist das Licht. Licht und Lichtreflexe tauchen den Raum in eine helle, friedliche Atmosphäre. Alle Menschen sind in dieser Halle willkommen und in ihrer Trauer vereint. Wir lassen Sie in Ihrer Trauer nicht alleine.

Bei einer Trauerfeier mit Urne kommt die Trauergemeinde an diesem Ort zusammen; die Urne ist im vorderen Bereich platziert. Meist findet nach der Trauerfeier die Beisetzung auf einem der umgebenden Friedhöfe statt.

Falls Sie es wünschen, kümmern wir uns gemeinsam mit Ihrem Bestattungshaus gerne um die feierliche Gestaltung bei der Verabschiedung. Die Trauerhalle bietet Platz für rund 40 Personen (20 Sitzplätze und 20 Stehplätze). Die Möglichkeit, Musik abzuspielen, ist vorhanden.

Die Trauerhalle
Trauerfeier am Sarg

Bei einer Trauerfeier am Sarg ist der Verstorbene in der Trauerhalle aufgebahrt. Die Trauergemeinde kommt an diesem Ort für das gemeinsame Gedenken zusammen. Meist findet im Anschluss an die Trauerfeier die Feuerbestattung im Rhein-Taunus-Krematorium statt.

Die Trauerhalle selbst ist hell, mit Lichtöffnungen nach oben gestaltet. Licht und Lichtreflexe tauchen den Raum in eine helle, friedliche Atmosphäre. Alle Menschen sind in dieser Halle willkommen und in ihrer Trauer vereint. Wir lassen Sie in Ihrer Trauer nicht alleine.

Falls Sie es wünschen, kümmern wir uns gemeinsam mit Ihrem Bestattungshaus gerne um die feierliche Gestaltung bei der Verabschiedung. Die Trauerhalle bietet Platz für rund 40 Personen (20 Sitzplätze und 20 Stehplätze). Die Möglichkeit, Musik abzuspielen, ist vorhanden.

Aufbewahrung der Urne
Im Raum der Stille

Manchmal fällt es schwer, die letztendliche Beisetzung mit Ort und Termin festzulegen. Zuweilen benötigen Angehörige einfach noch etwas Zeit. Deshalb bieten wir mit dem Raum der Stille die Möglichkeit, die Urne in ein Urnenfach einzustellen.

So kann der Raum der Stille zu einem Ort der persönlichen Erinnerung werden. Er bietet Ihnen die Gelegenheit, individuell Abschied zu nehmen.

Nach Ablauf eines gewährten Zeitraumes von maximal 12 Monaten wird die Urne des Verstorbenen dann an den Friedhof zur Beisetzung überbracht. Um den Raum der Stille nutzen zu können, ist der Nachweis eines Grabplatzes notwendig.

Friedhöfe

Das Rhein-Taunus-Krematorium hat sich längst zu einem Zentrum für Trauer und Abschiednahme entwickelt. Ein Grund dafür sind die umgebenden Friedhöfe und die vielen Menschen, die sich hier begegnen.

Bei unseren Gemeinschaftsgrabanlagen handelt es sich um pflegefreie Gräber. Die individuelle Grabgestaltung ist hier nicht möglich. Kerzen und Wochenbrenner dürfen Sie gerne auf dem Gedenkrondell in der Mitte des Friedhofes abstellen. Abgelegte Devotionalien, Kerzen und Blumengestecke werden regelmäßig von den Grabanlagen geräumt. Nur so können wir die gärtnerische Pflege der Gräber gewährleisten.

Manchmal gibt es Gründe, die es Angehörigen unmöglich machen, an der Beisetzung teilzunehmen. Hier haben Sie bei unseren Friedhöfen vor Ort die Möglichkeit, mit uns gemeinsam einen Termin zur Bestattung zu vereinbaren. Zu der abgesprochenen Zeit wird dann die Beisetzung stattfinden und Sie können in Gedanken bei Ihrem Verstorbenen sein.

Auf unserem Rasenfriedhof finden sogenannte anonyme Beisetzungen statt. Das bedeutet letztendlich, dass ein Grab nicht namentlich gekennzeichnet wird. An der Bestattung selbst können Angehörige, Freunde und Verwandte selbstverständlich teilnehmen. Wir empfehlen dies sogar ausdrücklich.

Der Blumengarten stellt eine naturverbundene Beisetzung dar, bei der die gärtnerische Pflege zentral erfolgt. Die Bepflanzung erweitern wir kontinuierlich und gestalten sie entsprechend der Jahreszeit. Einzel- wie auch Partnerbeisetzungen sind hier möglich. Neu ist der Kauf eines Urnengrabes zu Lebzeiten. Hier bieten wir Ihnen das Einzelgrab oder das Urnendoppelgrab für Eheleute/Partner an.

Die Bestattung im Rheinhöhen-Ruhewald Braubach ist besonders naturverbunden. Mitten im Wald ist die Beisetzung an ausgesuchten Bäumen möglich. Es stehen u. a. Familienbäume, Gemeinschaftsbäume und Bäume für Sternenkinder zur Verfügung.

Der Friedhof „Unser Hafen“ ist der erste Friedhof in Deutschland, bei dem die gemeinsame Beisetzung von Mensch und Tier in einem Grab möglich ist.

Die Begräbnisstätte Wasserurne ist eine neue und besondere Möglichkeit der Bestattung. Die Grabstätte ist überirdisch sichtbar. Die eingebettete Asche wird durch eintretendes Regenwasser ganz natürlich nach und nach der Erde übergeben.

Sollten Sie individuelle Wünsche zur Einäscherung oder Beisetzung haben, scheuen Sie sich bitte nicht, diese mit Ihrem Bestatter oder direkt mit uns zu besprechen. Wir werden versuchen, alle Ihre Wünsche zu erfüllen.

Preise

Die Kosten für die Feuerbestattung werden entweder über oder mit dem Bestattungshaus abgerechnet. Angehörige können sich von Bestattern im Hinblick auf die Kosten der Beerdigung beraten lassen und erfahren so, wie viel die Feuerbestattung insgesamt kostet.

Die Beisetzung auf einem der Friedhöfe in der Nähe des Rhein-Taunus-Krematoriums gibt es bereits ab einer einmaligen Zahlung von 200 €. Dabei handelt es sich um eine Grabstätte auf dem Rasenfriedhof, die von der Friedhofsverwaltung gärtnerisch gepflegt wird. Die Gebühren für alle Beisetzungsmöglichkeiten finden Sie auf den Webseiten unserer Tochtergesellschaft Deutsche Friedhofsgesellschaft unter Friedhof Dachsenhausen, Rheinhöhen-Ruhewald oder Friedhof Unser Hafen.

Ihr Aufenthalt bei uns

Den Hinterbliebenen, die in einer schweren Zeit zu uns kommen, möchten wir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir möchten Ihnen aber auch den Aufenthalt bei uns, soweit es die Umstände zulassen, angenehm gestalten.

Bei Ihrer Ankunft stehen Ihnen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. In unserem Wintergarten können Sie sich bei einem Besuch aufhalten. Dort finden Sie auch die Besuchertoiletten. Wenn Sie ein Gräberfeld lokalisieren möchten, dann steht Ihnen hier ein Bildschirm zur Abfrage bereit. Oder Sie fragen uns persönlich und schauen in der Friedhofsverwaltung vorbei.

Für die Jüngsten, die mit zum Krematorium in Dachsenhausen oder zu den Friedhöfen fahren, gibt es einen eigenen Spielplatz. Diesen Spielplatz haben wir errichtet, damit Eltern während des Besuches auf unseren Friedhöfen oder während einer Beerdigung ihre Kinder wohlbehalten untergebracht wissen können.

Gedenkrondell und Gedenkplatz

Das Gedenkrondell bietet Ihnen die Möglichkeit zum Ablegen von Blumen, Kerzen und kleinen Erinnerungselementen. Das Abstellen von Grabplatten oder religiösen Figuren ist nicht gewünscht. Da es sich um einen offenen Ort handelt, können wir keine Haftung für abhanden gekommene Gegenstände übernehmen. Das Gedenkrondell wird von uns in regelmäßigen Intervallen sauber gehalten und auch geräumt.

Den Gedenkplatz  haben wir für Sie geschaffen, so Sie ein Gedenkschloss zum Andenken an einen verstorbenen Menschen anbringen möchten. Sie können Gedenkschlösser gerne personalisieren und mit einer Widmung versehen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Bestatter – wie finde ich ihn am besten?

Unsere Tochtergesellschaft bietet Ihnen eine provisionsfreie Bestattersuche im Internet an. Hier können Sie bundesweit nach Bestattungshäusern suchen und Ihre persönliche Wahl treffen. Scheuen Sie sich nicht, Bestatter anzusprechen. Viele Bestattungsunternehmen bieten gerne eine unverbindliche Beratung an.

Besuch – wer darf das Krematorium besuchen?

Wir führen das Rhein-Taunus-Krematorium als offenes Haus, weil uns Transparenz wichtig ist. Wir begrüßen es sehr, wenn Menschen sich mit dem Thema Tod und Beisetzung beschäftigen. Schließlich wird dies jede Person einmal betreffen. Viel Ungemach kann vermieden werden, wenn man sich frühzeitig damit auseinandersetzt.

Ob Einzelbesucher oder Gruppen: Sie sind uns jederzeit willkommen! Bitte stimmen Sie Besuchstermine jedoch mit uns kurz vorher ab. Oft finden bei uns Trauerfeiern statt, die wir nicht durch Führungen beeinträchtigen können. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer Telefon 06776 958640.

Friedhofsgebühr – wie hoch ist sie?

Die günstigste Beisetzung ist die Bestattung auf dem Rasenfriedhof. Dort beträgt die Friedhofsgebühr einmalig 200 €. Darin enthalten ist auch die gärtnerische Pflege des Grabes für 15 Jahre. Die Einzelbeisetzung im Blumengarten veranschlagen wir mit 580 €. Darin enthalten ist die Grabpflege für 15 Jahre. Gerne beraten wir Sie dazu. Sprechen Sie uns an, Telefon 06776 958640. Oder Sie schauen sich die Friedhofsgebühren auf der Seite der Deutschen Friedhofsgesellschaft an.

Inhalt der Urne – befindet sich auch wirklich die Asche meines Angehörigen in der Urne?

Jeder Verstorbene wird einzeln eingeäschert. Dadurch ist eine Zuordnung der Asche möglich. Es gibt zudem das Verfahren, dem Verstorbenen einen sogenannten Schamottstein mit in den Sarg zu legen. Auf dem feuerfesten Stein befindet sich eine einmalige Nummer, die dem Verstorbenen zugeordnet werden kann. Der Stein dient dann der Identifizierung der Asche und wird auch mit in die Urne gelegt.

Verstorbene – wie werden Sie kremiert?

Der Sarg mit dem Verstorbenen wird in die Einäscherungsanlage eingebracht. Der Sarg wird jedoch nicht mit Feuer angezündet und der Ausdruck „verbrannt“ stimmt insoweit nicht. Vielmehr findet aufgrund der hohen Temperaturen in der Anlage eine Selbstentzündung des Sarges statt. Die Einäscherung, die auch als Kremierung bezeichnet wird, dauert bei jedem Verstorbenen unterschiedlich lang. Im Durchschnitt ist dies ein Zeitraum von 4 bis 5 Stunden.

Vorsorge – was kann ich heute schon tun?

Wir raten dazu, sich rechtzeitig um die Themen Pflege, Krankheit und Tod zu kümmern. Dazu zählt für uns das Vorliegen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht. So sorgen Sie vor, wenn Sie sich einmal nicht mehr durch Krankheit mitteilen können, und bestimmen selbst, wer welche Vertretung übernehmen kann.

Unsere Erfahrung zeigt zudem, dass es sehr sinnvoll ist, auch festzulegen, wie und wo man beerdigt werden möchte. Das kann Angehörigen viel Streit ersparen. Die Beerdigung können Sie auch finanziell so absichern, dass zum Beispiel Erben oder das Sozialamt keinen Zugriff auf Gelder haben.

Zahngold – was passiert damit?

Im Rhein-Taunus-Krematorium haben wir im Umgang mit Zahngold und Schmuck eine sehr klare Regelung. Gold und Schmuck verbleiben in der Asche und werden nicht entnommen. Medizinische Stähle (künstliche Gelenke, Platten, Nägel, etc.) werden der Asche entnommen und über einen gesicherten Weg der Wiederverwertung zugeführt. Hieraus fließende Gelder werden sozialen Einrichtungen gespendet.

Zugang – wie kommen die Bestatter in das Krematorium?

Bestatter haben durch einen elektronischen Schlüssel 24 Stunden Zugang zu Teilen des kameraüberwachten Rhein-Taunus-Krematoriums. Dafür muss sich der Bestatter bei der Verwaltung des Krematoriums individuell registrieren lassen.

Zweite Leichenschau – was ist das?

Die zweite amtsärztliche Leichenschau ist Teil der Rechtsmedizin und wird immer durch einen Arzt durchgeführt. Dabei untersucht ein unabhängiger Arzt des Gesundheitsamtes den Verstorbenen, frühestens 24 Stunden nach Feststellung des Todes. Der Arzt stellt einerseits den Tod fest. Andererseits achtet er insbesondere auf Anzeichen eines nicht natürlichen Todes wie zum Beispiel Sturz oder auch Pflegefehler.

Im Rhein-Taunus-Krematorium findet vor einer Einäscherung immer eine zweite Leichenschau statt.

Was sind Gedenkschlösser?

Mit einem Gedenkschloss können Sie eines Verstorbenen gedenken. Dafür wurde am Rhein-Taunus-Krematorium ein spezieller Zaun aufgestellt, an dem Sie ein Gedenkschloss anbringen können. Gedenkschlösser können Sie vor Ort erwerben und auch mit dem Namen des Verstorbenen individualisieren. Mehr Informationen gibt es dazu unter www.gedenkschloesser.de.

Meine Frage ist hier nicht aufgeführt – wen kann ich fragen?

Gerne stehen wir Ihnen für Ihre Fragen zum Rhein-Taunus-Krematorium und die umgebenden Friedhöfe zur Verfügung. Nutzen Sie dazu gerne unser Kontaktformular. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns aufgrund gesetzlicher Vorgaben und ethischer Überlegungen nicht möglich ist, Auskünfte zu einzelnen Sterbefällen zu geben.

Führungen

Besuchen Sie uns

Auf unserer Webseite können Sie sich durch die virtuelle Führung bereits einen ersten Eindruck über das Rhein-Taunus Krematorium verschaffen.

Wir bieten Ihnen gerne individuelle Führungen vor Ort an. Die Führungen sind kostenlos und dauern etwa zwei Stunden. Die Führungen nutzen ganz unterschiedliche Gruppen. Sie reichen von Konfirmanden- und Seniorengruppen über Hospizvereine bis hin zu Seelsorgern und interessierten Bürgern.

Während einer Führung sehen Besucher keine Verstorbenen, sondern nur geschlossene Särge. Auch ist es nicht möglich, in die Einäscherungsanlage während einer Kremierung zu schauen.

Ob Einzelbesucher oder Gruppen: Sie sind uns jederzeit willkommen! Bitte stimmen Sie Besuchstermine jedoch mit uns kurz vorher ab. Oft finden bei uns Trauerfeiern statt, die wir nicht durch Führungen beeinträchtigen können. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer Telefon 06776 958640.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Covid -19 Pandemie derzeit keine Führungen möglich sind.

Sie sind uns willkommen

Tag der offenen Tür

Bereits seit über 20 Jahren öffnen wir jedes Jahr unsere Türen für einen Tag der offenen Tür.
Traditionell beginnt der Tag mit einem Gedenkgottesdienst, zu dem viele Angehörige anreisen, die hier Verstorbene verabschiedet haben. Uns besuchen aber auch Menschen, die einfach einmal wissen wollen, wie ein modernes Krematorium funktioniert.

Wichtig zu wissen: Besucher werden keine Verstorbenen in den Särgen sehen, sondern ausschließlich geschlossene Särge. Den nächsten Termin entnehmen Sie bitte der Rubrik „Aktuelles“. Im Jahr 2020 findet der Tag der offenen Tür aufgrund von Corona erstmals nicht statt.

Aktuelles
Tag der offenen Tür
Würde den Verstorbenen – Hilfe den Hinterbliebenen

Historie

v.l.n.r.: Karl-Heinz Könsgen, Roswitha Könsgen, Judith Könsgen, Tobias Klein

Die Idee für ein Krematorium hatte in den 90er Jahren der Bürgermeister der damaligen Verbandsgemeinde Braubach, Hans-Dieter Ilgner. Er fragte sich, wie man den Standort, den die Bundeswehr aufgegeben hatte, anderweitig verwenden könnte. Wie kann man ein Grundstück so groß wie etwa 50 Fußballfelder, mitten im Wald gelegen und das nächste Dorf rund drei Kilometer entfernt, einer sinnvollen Nutzung zuführen?

Letztendlich kam Hans-Dieter Ilgner mit dem Unternehmer Toni Klein zusammen. Ihn überzeugte er von der Idee, dort ein privat geführtes Krematorium zu errichten. Als Partner gewann Toni Klein noch den Bauunternehmer Karl-Heinz Könsgen und die Brüder Mann.

Im Jahr 1999 konzipierten, finanzierten und bauten Toni Klein, Karl-Heinz Könsgen und die Brüder Mann – die später ausstiegen – das neue Krematorium.

Dann, im Mai 2001, konnte das Rhein-Taunus-Krematorium als eine der ersten privatwirtschaftlichen Feuerbestattungsanlagen Deutschlands in Betrieb gehen. Dies war zu einer Zeit, in der Angehörige teilweise mehrere Wochen auf die Rückführung einer Urne warten mussten. Von Anfang an war das Rhein-Taunus-Krematorium jedoch so konzipiert, dass Bestatter, die Angehörigen und Hinterbliebenen im Fokus des Handelns stehen. So führte man auch zum Start die noch heute bestehende Garantie ein, dass im Normalfall die Urne innerhalb von drei Tagen den Angehörigen für die Beisetzung übergeben werden kann.

Im April 2004 folgte ein tiefer Einschnitt. Mit nur 49 Jahren verstarb der Mitinitiator des Krematoriums Toni Klein. Seine Geschäftsanteile werden heute von der Witwe und dem Sohn gehalten.

Auch in den kommenden Jahren wurde das Unternehmen als Familienbetrieb weitergeführt. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und die Konzentration auf die Bedürfnisse von Bestattern, Angehörigen und Hinterbliebenen bestimmten weiterhin die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Rhein-Taunus-Krematorium selbst entwickelte sich zunehmend mit seinen umgebenden Friedhöfen zu einem Zentrum für Trauer und Abschiednahme.

Über die Tochtergesellschaft Deutsche Friedhofsgesellschaft werden heute nicht nur preiswerte und pietätvolle Bestattungen auf mehreren Friedhöfen in Deutschland angeboten. Neue Angebote im Internet kamen hinzu, beispielsweise die umfangreichste provisionsfreie Bestattersuche in Deutschland und mit dem Grabrechner ermöglichen wir Privatpersonen den Vergleich von Friedhofsgebühren.

Seit der Gründung unseres Hauses im Jahr 2001 haben wir viele individuelle Schicksale von Menschen kennen gelernt, die uns auch viel über Menschlichkeit, Respekt, Würde und Pietät in unserem Beruf gelehrt haben. Mit einem solchen Erfahrungsschatz wollen wir weiterhin den Menschen in Trauer ein einfühlsames Umfeld bieten, indem wir in den Tagen des Schmerzes und der Befangenheit eine Stütze und auch umfassender Ansprechpartner sind.